Feuerpolizeiliche Beschau


Für IHRE Sicherheit!

Die feuerpolizeiliche Beschau durch den öffentlich zugelassen Rauchfangkehrer ist wichtiger Eckpfeiler für die Brandschutzsicherheit und den vorbeugenden Brandschutz von Personen sowie Sachwerten. Oftmals sind es Kleinigkeiten die irgendwo im Haus unentdeckt und unbewusst schlummern, die aber zu großen Gefahrenherden werden können. Die Experten bei der feuerpolizeilichen Beschau sind bemüht, alle potenziellen Gefahrenstellen zu eruieren und festzuhalten um im Anschluss gemeinsam mit Ihnen darauf eingehen zu können. So schützen Sie nicht nur Ihr persönliches Hab und Gut, sondern beugen auch möglichen übergreifenden Schäden auf angrenzende und nachbarliche Gebäude vor.

1. Was ist die feuerpolizeiliche Beschau

Eine in regelmäßigen Abständen durchgeführte gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Bauwerke auf Brandsicherheit, Gefahrenstellen und Brandrisken, sowie der Rettungs- und Brandbekämpfungsmöglichkeiten.

2. Sinn der feuerpolizeilichen Beschau

Ein nach Fertigstellung sicheres Bauwerk wird im Laufe der Zeit durch das Nutzen und Bewohnen verändert. Durch sogenannte Betriebsblindheit und Gewohnheit können daher ungewollt Sicherheitsrisken entstehen. Um diese aufzuzeigen und zu beseitigen kommt die feuerpolizeiliche Beschau in regelmäßigen Abständen in die Objekte und hilft so den Nutzern der Objekte durch Festellung der Risken und fachkundige Beratung wiederum ein sicheres Objektzu erhalten.

3. Rechtsgrundlagen

Die zuständigen öffentlich zugelassenen RauchfangkehrerInnen sind auf Grund des NÖ Feuerwehrgesetzes 2015 (NÖFG 2015) § 14 und § 15 verpflichtet die feuerpolizeiliche Beschau in regelmäßigen Abständen (mind. alle 10 Jahre) durchzuführen. Zuständig ist jener öffentlich zugelassener Rauchfangkehrer, der mit der Wahrnehmung der Aufgaben gemäß § 17 NÖFG 2015 (Kehrverpflichtung) beauftragt wurde. Das bedeutet, dass ein gesonderter Auftrag der Gemeinde als Träger der örtlichen Feuerpolizei zur Durchführung nicht erforderlich ist. Der Rauchfangkehrermeister hat selbsttätig und eigenverantwortlich für die Gemeinde die feuerpolizeiliche Beschau zu planen, zu organisieren und durchzuführen.

Die Durchführung der feuerpolizeilichen Beschau erstreckt sich grundsätzlich auf alle Bauwerke einschließlich Nebengebäude. Bauwerke sind gemäß der NÖ Bauordnung alle Objekte, deren fachgerechte Herstellung ein wesentliches Maß an bautechnischen Kenntnissen erfordert und die mit dem Boden kraftschlüssig verbunden sind. Im Zuge der feuerpolizeilichen Beschau ist zu prüfen, ob Mängel vorliegen, welche die Brandsicherheit gefährden können.

Rechtsvorschrift für Kosten der feuerpolizeilichen Beschau

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